Inhaltsverzeichnis:
Ziele und Zielgruppen der CAS-Angebote für KMU-Führung
Ein CAS zur Unternehmensführung für KMU richtet sich an Personen, die Verantwortung nicht nur fachlich, sondern auch unternehmerisch tragen. Im Zentrum steht die Frage: Wie lassen sich Mitarbeitende, Ressourcen und Entscheidungen so verbinden, dass daraus im Alltag tragfähige Ergebnisse entstehen?
Die Angebote sprechen vor allem Geschäftsführer:innen, angehende Führungskräfte, Projekt- und Produktverantwortliche sowie Unternehmer:innen in der Nachfolge an. Auch wer eine Gründung plant, kann profitieren. Besonders passend ist ein solcher Lehrgang für Personen, die bereits Berufserfahrung mitbringen und ihre Entscheidungen künftig breiter abstützen möchten.
Der Nutzen liegt weniger in einzelnen Fachbegriffen als in der Verbindung verschiedener Blickwinkel. Führung, Strategie, Finanzen, Innovation und Risiko gehören im KMU eng zusammen. Eine Investition beeinflusst den Cashflow. Eine neue Geschäftsidee verändert Abläufe. Eine Nachfolge berührt zugleich Eigentum, Kultur und Personal. Genau solche Wechselwirkungen machen den Praxiswert eines CAS aus.
- Für erfahrene Führungskräfte: Bestehende Routinen werden überprüft und durch strukturierte Managementmethoden ergänzt.
- Für Personen vor einer Führungsübernahme: Der Lehrgang schafft einen Rahmen, um Verantwortung systematisch vorzubereiten.
- Für Nachfolger:innen: Unternehmerische Entscheidungen lassen sich mit Blick auf Kontinuität und Erneuerung bearbeiten.
- Für Gründungsinteressierte: Geschäftsideen werden auf Umsetzbarkeit, Nutzen und betriebliche Folgen geprüft.
- Für Projekt- und Produktverantwortliche: Die Perspektive reicht über das einzelne Vorhaben hinaus und bezieht das gesamte Unternehmen ein.
Vor der Anmeldung lohnt sich ein ehrlicher Abgleich mit der eigenen Situation. Wer vor allem eine kurze Einführung in Personalführung sucht, braucht möglicherweise kein umfassendes CAS. Wer dagegen wiederkehrend strategische Entscheide vorbereitet, Investitionen beurteilt oder Veränderungsprozesse steuert, findet eher einen passenden Anwendungsfall.
Ein klares Lernziel hilft dabei. Soll die Nachfolge vorbereitet werden? Muss ein Geschäftsmodell geschärft werden? Fehlt Sicherheit bei finanziellen Entscheiden? Oder braucht die eigene Führungsrolle mehr Wirkung? Je konkreter die Ausgangslage, desto eher wird aus dem Studium ein Werkzeug für den Betrieb – und nicht bloss ein weiterer Eintrag im Lebenslauf.
CAS Unternehmensführung KMU der FHNW: Eckdaten und Nutzen
Der CAS Unternehmensführung KMU der Hochschule für Wirtschaft FHNW startet am 4. September 2026 in Basel. Das Programm dauert sechs Monate und umfasst 15 Unterrichtstage. Der Unterricht findet vollständig in Präsenz und auf Deutsch statt. Mit 15 ECTS-Punkten entspricht der Umfang einem anerkannten Weiterbildungsabschluss auf Hochschulstufe.
Die Studiengebühr beträgt CHF 7’900. Für die Planung sollten Interessierte zusätzlich Reise, Verpflegung und den eigenen Arbeitsaufwand einrechnen. Fünfzehn Präsenztage verteilen sich über ein halbes Jahr. Dadurch bleibt die Weiterbildung grundsätzlich mit einer Berufstätigkeit vereinbar, verlangt aber eine verlässliche Abstimmung mit dem Arbeitgeber oder dem eigenen Betrieb.
Inhaltlich ist der Lehrgang modular aufgebaut. Er umfasst zwei Pflichtmodule, zwei Wahlpflichtmodule aus drei Angeboten sowie eine praxisorientierte Abschlussarbeit. Das Pflichtmodul «Geschäftsideen wirkungsvoll umsetzen» bildet dabei einen wichtigen Anker: Ideen werden nicht nur gesammelt, sondern auf ihre Umsetzbarkeit und ihren betrieblichen Nutzen hin betrachtet.
Die Abschlussarbeit kann dazu dienen, eine Geschäftsidee zu schärfen, ein Führungsproblem zu bearbeiten oder eine betriebliche Entwicklung vorzubereiten. So entsteht im besten Fall keine rein akademische Arbeit, sondern eine Entscheidungsgrundlage mit direktem Bezug zum Unternehmen.
- Start: 4. September 2026
- Dauer: sechs Monate
- Präsenz: 15 Unterrichtstage in Basel
- Sprache: Deutsch
- Umfang: 15 ECTS-Punkte
- Kosten: CHF 7’900
Das Präsenzformat erleichtert den direkten Austausch. Gerade bei KMU-Themen können Fallbeispiele, Diskussionen und Rückmeldungen aus anderen Betrieben blinde Flecken sichtbar machen. Ob der Lehrgang persönlich passt, hängt deshalb auch davon ab, ob regelmässige Termine in Basel realistisch sind.
Vergleich der CAS-Angebote für Unternehmensführung im KMU
| Merkmal | CAS Unternehmensführung KMU der FHNW | CAS Unternehmensführung der PHW Bern |
|---|---|---|
| Start | 4. September 2026 | Jeweils im April und Oktober |
| Dauer | Sechs Monate | Ein Semester |
| Unterrichtsumfang | 15 Unterrichtstage | 17,5 Studientage beziehungsweise 140 Lektionen |
| Unterrichtsform | Vollständig in Präsenz | Online-, Hybrid- und Präsenzphasen |
| Unterrichtsort | Basel | Bern beziehungsweise online und hybrid |
| Unterrichtssprache | Deutsch | Deutsch; einzelne Inhalte können auf Englisch vermittelt werden |
| Umfang | 15 ECTS-Punkte | 15 ECTS-Punkte |
| Studiengebühren | CHF 7’900 | CHF 8’900 |
| Aufbau | Zwei Pflichtmodule, zwei Wahlpflichtmodule aus drei Angeboten und Abschlussarbeit | Module zu Strategie, Finanzierung, Personal, Innovation und Risikomanagement |
| Leistungsnachweis | Praxisorientierte Abschlussarbeit | Business Case mit Präsentation |
| Zusatzangebot | Keine konkreten Zusatzangebote im vorliegenden Programmprofil genannt | Obligatorischer Vorkurs «Refresher Finanzen» inklusive |
| Geeignet für | Führungskräfte, Nachfolger:innen, Gründungsinteressierte sowie Projekt- und Produktverantwortliche | Führungskräfte in KMU und grösseren Abteilungen mit Interesse an strategischer und operativer Führung |
| Besonderer Vorteil | Hoher Präsenz- und Praxisbezug mit eigener Abschlussarbeit | Flexible Lernformen und mögliche Anrechnung auf DAS- und MAS-Weiterbildungen |
Aufbau, Module und Praxisarbeit an der FHNW
Der Aufbau des FHNW-CAS verbindet verbindliche Grundlagen mit einer begrenzten Wahlmöglichkeit. Vorgesehen sind zwei Pflichtmodule, zwei Wahlpflichtmodule aus drei Angeboten und eine praxisorientierte Abschlussarbeit. Dadurch bleibt Raum für individuelle Fragestellungen, ohne dass der gemeinsame fachliche Rahmen verloren geht.
Als Pflichtmodul ist «Geschäftsideen wirkungsvoll umsetzen» ausgewiesen. Im Mittelpunkt steht der Weg von der ersten unternehmerischen Idee zu einer tragfähigen Umsetzung. Dazu gehören eine klare Zielsetzung, die Prüfung des Nutzens und die Überlegung, welche Ressourcen, Abläufe und Verantwortlichkeiten für die Realisierung nötig sind.
Die Wahlpflichtstruktur ist besonders für KMU interessant. Ein kleiner Betrieb steht selten vor einer rein theoretischen Managementfrage. Meist geht es um ein konkretes Vorhaben: ein neues Angebot, eine veränderte Marktposition, eine Nachfolgelösung oder einen effizienteren Prozess. Die Auswahl zweier Vertiefungen kann deshalb helfen, den Lernaufwand auf das aktuelle betriebliche Thema zu bündeln.
Die Abschlussarbeit bildet den Transfer in die Praxis. Sie sollte nicht bei einer allgemeinen Beschreibung des Unternehmens stehen bleiben. Aussagekräftiger ist eine klar abgegrenzte Fragestellung mit einem überprüfbaren Ziel, zum Beispiel:
- Welche Schritte machen eine neue Geschäftsidee marktfähig?
- Wie lässt sich ein bestehender Prozess mit vertretbarem Aufwand verbessern?
- Welche Massnahmen stärken die Umsetzung einer strategischen Veränderung?
- Woran lässt sich erkennen, ob eine vorgeschlagene Lösung im Betrieb wirkt?
Für eine belastbare Arbeit empfiehlt sich ein einfacher Dreiklang: Ausgangslage erfassen, Lösung entwickeln, Wirkung prüfen. Geeignete Nachweise können Kennzahlen, Interviews, Prozessvergleiche oder ein konkreter Umsetzungsplan sein. Wichtig ist, Annahmen als solche zu kennzeichnen und die Grenzen der eigenen Untersuchung offen zu benennen.
Gerade bei Geschäftsideen sollte die Arbeit mehrere Ebenen verbinden. Eine gute Idee braucht einen erkennbaren Kundennutzen, ein realisierbares Geschäftsmodell und eine Organisation, die das Vorhaben tragen kann. Erst wenn diese Punkte zusammenspielen, entsteht aus einem Einfall ein unternehmerisches Projekt.
CAS Unternehmensführung der PHW Bern: Eckdaten und Abschluss
Das CAS Unternehmensführung der Privaten Hochschule Wirtschaft PHW Bern ist auf die Führung und Weiterentwicklung von KMU sowie grösseren Abteilungen ausgerichtet. Der Lehrgang verbindet strategische Fragen mit operativen Aufgaben und behandelt dabei unter anderem Geschäftsstrategie, Finanzierung, Personalwesen, Innovation sowie Risikomanagement.
Die Weiterbildung dauert ein Semester und umfasst 17,5 Studientage beziehungsweise 140 Lektionen. Der Unterricht kombiniert Online-, Hybrid- und Präsenzphasen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch; einzelne Lehrinhalte können auf Englisch vermittelt werden. Der Studienstart ist jeweils im April und Oktober möglich.
- Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Unternehmensführung HWZ
- Umfang: 15 ECTS-Punkte
- Studiengebühren: CHF 8’900.–
- Leistungsnachweis: Business Case mit Präsentation
Der Leistungsnachweis verlangt mehr als eine reine Wissensabfrage. Im Business Case wird eine unternehmerische Situation analysiert, beurteilt und in einer begründeten Lösung dargestellt. Die Präsentation zeigt zusätzlich, ob die Argumentation verständlich, schlüssig und entscheidungsorientiert vermittelt werden kann.
Ein obligatorischer Vorkurs mit dem Titel «Refresher Finanzen» ist bereits in den Studiengebühren enthalten. Er dient dazu, finanzielle Grundlagen aufzufrischen und die Bearbeitung des Business Case vorzubereiten. Das ist besonders hilfreich für Teilnehmende, deren letzter formaler Finanzunterricht schon einige Zeit zurückliegt.
Online- und Hybridsequenzen bieten mehr örtliche Flexibilität, Präsenztermine dagegen Raum für intensive Diskussionen und direkte Rückfragen. Wer beruflich stark eingespannt ist, sollte früh klären, wie sich die verschiedenen Lernphasen mit Sitzungen, Kundenterminen und Ferien vereinbaren lassen.
Die Zulassung ist grundsätzlich mit einem abgeschlossenen Fachhochschul- oder Universitätsstudium möglich. Auch ein Abschluss der höheren Berufsbildung kann genügen, wenn relevante Berufserfahrung und angemessene wissenschaftliche Kenntnisse vorhanden sind. Eine ausserordentliche Zulassung bleibt nach individueller Prüfung durch die Zulassungskommission möglich. Massgebend ist das jeweilige Zulassungsreglement.
Strategische und operative Führungskompetenzen an der PHW Bern
Das PHW-CAS verbindet zwei Führungsebenen, die im KMU eng zusammengehören: Strategische Führung gibt Richtung und Prioritäten vor. Operative Führung übersetzt diese Entscheide in Abläufe, Zuständigkeiten und überprüfbare Ergebnisse.
Auf strategischer Ebene geht es darum, Geschäftsmodelle und Märkte nüchtern zu beurteilen. Führungskräfte müssen Chancen einordnen, Zielkonflikte erkennen und Ressourcen bewusst verteilen. Eine Strategie ist erst dann belastbar, wenn klar ist, welche Kunden erreicht werden sollen, worin der eigene Vorteil liegt und welche Aktivitäten bewusst nicht verfolgt werden.
Die operative Perspektive rückt die Umsetzung in den Mittelpunkt. Dazu gehören etwa die Planung von Aufgaben, der Einsatz von Personal, die Steuerung von Budgets und die Kontrolle wichtiger Kennzahlen. Zwischen Anspruch und Alltag liegt allerdings oft ein ziemlicher Spagat. Das CAS schafft den Rahmen, beide Ebenen gemeinsam zu betrachten.
- Analyse: Informationen aus Markt, Betrieb und Umfeld werden geordnet und bewertet.
- Entscheidung: Optionen werden anhand von Nutzen, Aufwand und Risiko verglichen.
- Umsetzung: Ziele werden in konkrete Massnahmen und Verantwortlichkeiten übersetzt.
- Kontrolle: Ergebnisse werden mit vorher festgelegten Kriterien überprüft.
Nicht jede dringende Aufgabe ist strategisch wichtig. Umgekehrt bleibt eine gute Strategie wirkungslos, wenn niemand für die Umsetzung zuständig ist. Eine sinnvolle Verbindung entsteht durch wenige, klare Prioritäten, einen realistischen Zeitplan und regelmässige Rückmeldeschlaufen.
Auch Personalwesen und Finanzierung werden dadurch nicht als isolierte Fachgebiete behandelt. Eine Wachstumsentscheidung kann neue Rollen, höhere Fixkosten und zusätzliche Liquiditätsanforderungen auslösen. Wer solche Folgen früh sichtbar macht, reduziert Überraschungen und verbessert die Qualität von Managemententscheiden.
Besonders wertvoll ist dieser Ansatz für kleinere Organisationen mit kurzen Entscheidungswegen. Dort liegen Verantwortung, Fachwissen und Eigentum oft nahe beieinander. Das beschleunigt vieles, kann aber auch zu Einzelentscheidungen und blinden Flecken führen. Eine strukturierte Führungsperspektive schafft hier etwas mehr Abstand – und damit manchmal den entscheidenden klaren Kopf.
Innovation, Cyber Risk und Unternehmenskultur als Studieninhalte
Im PHW-CAS werden Innovation, digitale Risiken und Unternehmenskultur als miteinander verbundene Führungsaufgaben betrachtet. Neue Angebote verändern Prozesse und Rollen. Digitale Systeme schaffen Effizienz, aber auch Angriffsflächen. Die Kultur entscheidet schliesslich mit, ob Veränderungen im Betrieb tatsächlich getragen werden.
Innovationsmanagement behandelt die Entwicklung und Steuerung von Neuerungen. Dazu gehören Innovationsprozesse, geeignete Instrumente und die Frage, wie aus Ideen prüfbare Vorhaben entstehen. Für KMU ist besonders die Auswahl wichtig: Nicht jede Neuheit verdient sofort Budget und Aufmerksamkeit. Sinnvoller ist ein Verfahren, das Nutzen, Aufwand, Marktbezug und Umsetzbarkeit gegeneinander abwägt.
Eine innovationsfreundliche Kultur zeigt sich nicht an bunten Workshop-Wänden, sondern im Verhalten des Unternehmens. Werden Vorschläge angehört? Dürfen Annahmen getestet werden? Wie geht die Organisation mit einem Versuch um, der nicht funktioniert? Solche Fragen machen sichtbar, ob Innovation im Alltag erwünscht ist oder nur auf dem Papier vorkommt.
Beim Schwerpunkt Cyber Risk geht es um den Aufbau einer Cyber-Risikostrategie. Behandelt werden Schutzmassnahmen, relevante Technologien und die systematische Einschätzung digitaler Gefahren. Auch Blockchain und künstliche neuronale Netze gehören zum thematischen Umfeld.
Für ein KMU beginnt Cyber-Risikomanagement nicht erst nach einem Angriff. Zu prüfen sind unter anderem:
- Welche Systeme sind für den Betrieb unverzichtbar?
- Wer darf auf Kundendaten, Finanzdaten und Produktionsinformationen zugreifen?
- Wie werden Updates, Backups und Zugriffsrechte organisiert?
- Was geschieht, wenn ein Dienstleister oder ein internes System ausfällt?
- Wer informiert Mitarbeitende, Kundschaft und Behörden im Ernstfall?
Der Schweizer Datenschutz verlangt einen sorgfältigen Umgang mit Personendaten. Je nach Tätigkeit können zusätzlich branchenspezifische Vorgaben, vertragliche Pflichten oder Anforderungen aus dem internationalen Geschäft gelten. Das Studium schafft dafür keine automatische Zertifizierung. Es vermittelt vielmehr die Grundlage, Risiken zu erkennen, Zuständigkeiten zu klären und passende Kontrollen aufzubauen. Sensible Unternehmens- und Personendaten sollten auch in Praxisarbeiten oder Unterrichtsbeispielen anonymisiert beziehungsweise entfernt werden.
Unternehmenskultur ergänzt diese technische Sicht. Sie beeinflusst, ob Mitarbeitende Sicherheitsregeln einhalten, Wissen teilen und Veränderungen mittragen. Kommunikation und Verhandlungsführung helfen dabei, unterschiedliche Interessen sichtbar zu machen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Die Verbindung der drei Themen liefert einen praktischen Prüfstein für Managemententscheide: Ist die Idee sinnvoll, digital beherrschbar und kulturell anschlussfähig? Erst wenn alle drei Fragen eine plausible Antwort erhalten, wird aus Veränderung ein belastbares Vorhaben.
Stakeholdermanagement, Verhandlungen und internationale Geschäftsrisiken
Stakeholdermanagement beginnt mit einer vollständigen Übersicht der Anspruchsgruppen. Dazu zählen etwa Eigentümer:innen, Mitarbeitende, Kundschaft, Lieferanten, Finanzpartner, Behörden und lokale Partner. Ihre Bedeutung ergibt sich nicht allein aus ihrer Grösse. Entscheidend sind auch Einfluss, Betroffenheit, Erwartungen und mögliche Konflikte.
Im Studium geht es darum, Stakeholder zu identifizieren, zu analysieren und gezielt einzubinden. Eine einfache Matrix kann helfen: Auf der einen Achse steht der Einfluss, auf der anderen das Interesse. Daraus entstehen unterschiedliche Formen der Betreuung. Ein wichtiger Finanzierungspartner braucht andere Informationen als eine wenig einflussreiche, aber stark betroffene Anspruchsgruppe.
- Einflussreiche Partner: früh informieren und regelmässig einbeziehen
- Stark betroffene Gruppen: Auswirkungen erklären und Rückmeldungen aufnehmen
- Kritische Anspruchsgruppen: Konfliktursachen klären und Eskalationen vermeiden
- Unterstützende Partner: Kooperationen pflegen und gemeinsame Ziele konkretisieren
Verhandlungsführung ergänzt diese Analyse. Gute Verhandlungen starten nicht mit einer Forderung, sondern mit einer sauberen Vorbereitung. Dazu gehören das eigene Minimalziel, mögliche Alternativen, die Interessen der Gegenseite und klare Grenzen. Wer nur den Preis betrachtet, übersieht oft Lieferzeiten, Service, Haftung oder Zahlungsbedingungen.
Im internationalen Geschäft steigen die Anforderungen. Das Modul Cashflow- und Red-Flag-Management im Aussenhandel behandelt Chancen und Risiken grenzüberschreitender Aktivitäten. Exportbestimmungen, interne Kontrollen und auffällige Geschäftsmuster gehören zu den zentralen Themen. Eine Red Flag kann beispielsweise ein ungewöhnlicher Zahlungsweg, ein unklarer wirtschaftlich Berechtigter oder ein auffällig hoher Zeitdruck sein.
Für KMU ist eine kurze Vorabprüfung oft besonders wertvoll. Vor einer neuen Geschäftsbeziehung sollten Zuständigkeit, Vertragspartei, Lieferweg, Währung, Zahlungsziel und geltende Exportvorschriften dokumentiert werden. Auch die Liquiditätswirkung gehört dazu: Ein Auftrag mit hoher Marge kann problematisch werden, wenn Vorfinanzierung und Zahlungseingang weit auseinanderliegen.
Der internationale Kontext verlangt zudem kulturelle und rechtliche Sensibilität. Kommunikationsstile, Entscheidungswege und Erwartungen an Verbindlichkeit können sich deutlich unterscheiden. Das CAS vermittelt dafür keine pauschalen Landesrezepte. Es schärft vielmehr den Blick für Annahmen, die vor Vertragsabschluss geprüft werden müssen.
Due Diligence und Bewertung für Finanzierungsentscheidungen
Due Diligence schafft eine belastbare Grundlage, bevor ein KMU eine Beteiligung, Übernahme, Kooperation oder grössere Investition eingeht. Im PHW-CAS wird sie als strukturierte Prüfung verstanden: Nicht nur Chancen zählen, sondern auch verborgene Verpflichtungen, Abhängigkeiten und Annahmen.
Eine sorgfältige Prüfung betrachtet mehrere Bereiche. Dazu gehören Finanzzahlen, Verträge, Steuern, Personal, Kundenbeziehungen, geistiges Eigentum und laufende Rechtsstreitigkeiten. Ebenso wichtig sind operative Fragen: Wie stabil sind Lieferketten? Hängt der Umsatz an wenigen Kunden? Sind zentrale Abläufe dokumentiert oder an einzelne Personen gebunden?
- Finanzielle Prüfung: Erträge, Schulden, Liquidität und ausserordentliche Positionen analysieren
- Rechtliche Prüfung: Verträge, Bewilligungen, Haftungen und Eigentumsrechte kontrollieren
- Marktprüfung: Kundenstruktur, Wettbewerbsposition und Abhängigkeiten bewerten
- Operative Prüfung: Prozesse, Systeme, Lieferanten und Schlüsselpersonen erfassen
- Steuerliche Prüfung: offene Risiken, Nachdeklarationen und künftige Belastungen abklären
Bei der Unternehmensbewertung geht es nicht um eine einzige, scheinbar exakte Zahl. Je nach Zweck kommen unterschiedliche Verfahren infrage. Das Ertragswertverfahren richtet den Blick auf künftig erwartete Gewinne. Die Discounted-Cashflow-Methode bewertet zukünftige freie Zahlungsströme und berücksichtigt deren zeitlichen Wert. Vergleichswerte aus ähnlichen Transaktionen können eine zusätzliche Orientierung liefern.
Für Finanzierungsverhandlungen ist die Herleitung wichtiger als ein besonders hoher Wert. Banken und Investor:innen prüfen, ob die Annahmen plausibel sind. Dazu zählen Absatzmengen, Margen, Investitionen, Wachstumsraten und der Kapitalbedarf. Eine nachvollziehbare Sensitivitätsanalyse zeigt, wie stark sich das Ergebnis verändert, wenn sich etwa Umsatz oder Zinskosten anders entwickeln.
Ein KMU sollte deshalb mindestens drei Szenarien rechnen:
- Basisszenario: Entwicklung gemäss realistischer Planung
- Positives Szenario: bessere Nachfrage oder höhere Produktivität
- Belastungsszenario: sinkender Umsatz, Kostenanstieg oder verzögerte Zahlungseingänge
Das Modul «Bewertung als Grundlage für Finanzierungsverhandlungen» verbindet diese Analyse mit der Vorbereitung konkreter Gespräche. Im Fokus stehen damit nicht nur Kennzahlen, sondern auch die Frage, welche Finanzierung zur Risikostruktur, zur Eigentümerschaft und zum Entwicklungsplan des Unternehmens passt. Ein kleinerer Betrieb braucht womöglich keine maximale Verschuldung, sondern mehr finanziellen Spielraum.
Besonders nützlich ist die klare Trennung von Fakten, Prognosen und Wertvorstellungen. Eine saubere Bewertungsunterlage macht sichtbar, worauf die Entscheidung beruht, wo Unsicherheit besteht und welche Informationen noch fehlen.
Zulassung und obligatorischer Vorkurs «Refresher Finanzen»
Für die Zulassung zum CAS Unternehmensführung KMU der FHNW sind im vorliegenden Programmprofil keine konkreten formalen Bedingungen genannt. Interessierte sollten deshalb vor der Anmeldung direkt bei der Hochschule klären, welcher Bildungsabschluss, welche Berufspraxis und welche Führungserfahrung erwartet werden. Auch Fristen und erforderliche Unterlagen gehören in diese Abklärung.
Für die Vorbereitung ist eine kurze Dokumentenmappe sinnvoll. Dazu gehören ein Lebenslauf, Nachweise über bisherige Abschlüsse sowie eine Beschreibung der aktuellen beruflichen Verantwortung. Wer kein klassisches Hochschulprofil hat, sollte die eigene praktische Erfahrung besonders klar darstellen: Welche Entscheidungen werden selbstständig getroffen? Welche Verantwortung besteht für Mitarbeitende, Budgets oder Kundenbeziehungen?
Der «Refresher Finanzen» ist als obligatorischer Vorkurs vorgesehen. Er wiederholt finanzielle Grundlagen und schafft damit eine gemeinsame Ausgangsbasis für den weiteren Studienverlauf. Das ist vor allem für Personen nützlich, deren Ausbildung schon länger zurückliegt oder deren bisherige Tätigkeit wenig mit Rechnungswesen und Finanzplanung zu tun hatte.
Der Vorkurs ist bereits in der Studiengebühr von CHF 7’900 enthalten. Grundkenntnisse zu Bilanz, Erfolgsrechnung, Liquidität und einfachen Finanzkennzahlen erleichtern es, betriebliche Situationen präzise zu beurteilen und Fragen im Unterricht sicher einzuordnen.
- Bilanz, Erfolgsrechnung und Cashflow unterscheiden können
- Fixkosten und variable Kosten einordnen
- Liquiditätsengpässe früh erkennen
- Finanzielle Kennzahlen kritisch hinterfragen
- Annahmen in Planungen nachvollziehbar dokumentieren
Wer sich auf den Vorkurs vorbereitet, kann die eigenen Unterlagen aus dem Betrieb mitbringen: eine anonymisierte Erfolgsrechnung, eine einfache Liquiditätsplanung oder eine aktuelle Investitionsfrage.
Die veröffentlichten Angaben nennen keine Einzelheiten zu Prüfungsform, Zulassungsentscheid oder Ablauf der Anmeldung. Diese Punkte sollten vor einer verbindlichen Bewerbung schriftlich bestätigt werden. Besonders wichtig ist, ob eine Zulassung ohne Hochschulabschluss möglich ist und welche Nachweise für eine individuelle Prüfung erforderlich sind.
Kosten, Unterrichtsformen und Leistungsnachweise im Vergleich
Die beiden Angebote unterscheiden sich vor allem bei Preis, Lernorganisation und Leistungsnachweis. Für eine faire Einordnung sollten Interessierte nicht nur die Kursgebühr betrachten, sondern auch die zeitliche Belastung, den Reiseaufwand und die Art der Abschlussleistung.
- FHNW: CHF 7’900, 15 Präsenztage, Präsenzunterricht in Basel, Abschlussarbeit mit Praxisbezug.
- PHW Bern: CHF 8’900, 17,5 Studientage beziehungsweise 140 Lektionen, Online-, Hybrid- und Präsenzunterricht, Business Case mit Präsentation.
Die Differenz beträgt CHF 1’000. Beim Umfang weisen beide Programme 15 ECTS-Punkte aus. Daraus ergibt sich bei der FHNW rechnerisch ein Preis von rund CHF 527 pro ECTS-Punkt, bei der PHW Bern sind es rund CHF 593. Diese Kennzahl ist nur eine Orientierung. Sie sagt wenig über Betreuung, Netzwerk, Unterrichtsqualität oder den persönlichen Transfer aus.
Das reine Präsenzmodell der FHNW verlangt eine feste Anwesenheitsplanung. Dafür entfallen technische Wechsel zwischen verschiedenen Lernformaten. Die PHW Bern verteilt die 17,5 Studientage auf Online-, Hybrid- und Präsenzsequenzen. Das kann die Vereinbarkeit mit einer Berufstätigkeit erleichtern, setzt aber eine gute Selbstorganisation und eine stabile technische Ausstattung voraus.
Auch die Leistungsnachweise setzen unterschiedliche Akzente. Eine praxisorientierte Abschlussarbeit bietet Raum für eine vertiefte Untersuchung eines eigenen Unternehmensthemas. Der Business Case der PHW Bern prüft dagegen die Fähigkeit, eine Managementsituation zu analysieren, eine Lösung zu entwickeln und diese mündlich zu vertreten. Wer ungern präsentiert, sollte diesen Unterschied nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Für die Budgetplanung zählen ausserdem indirekte Kosten. Dazu gehören:
- Arbeitszeit für Unterricht, Vor- und Nachbereitung
- Reisekosten und Verpflegung bei Präsenztagen
- mögliche Stellvertretungen im Betrieb
- Software, Fachliteratur oder zusätzlich benötigte Unterlagen
- allfällige Kosten für eine Verlängerung oder Wiederholung eines Leistungsnachweises
Wer vom direkten Austausch lebt und ein eigenes Projekt ausführlich bearbeiten möchte, kann vom FHNW-Modell profitieren. Wer wechselnde Lernformen und einen klar umrissenen Business Case bevorzugt, findet bei der PHW Bern möglicherweise die passendere Struktur. Für verbindliche Preise, Termine und Bedingungen ist die jeweils aktuelle Ausschreibung massgebend.
DAS- und MAS-Anrechnungsmöglichkeiten für die weitere Laufbahn
Das CAS Unternehmensführung der PHW Bern lässt sich in weiterführende Hochschulweiterbildungen einbinden. Dadurch kann ein einzelner Abschluss Teil eines längerfristigen Bildungswegs werden. Entscheidend ist, die jeweiligen Zulassungs- und Anrechnungsregeln vor der Planung zu prüfen.
Für ein DAS kann das CAS mit einem der folgenden Angebote kombiniert werden:
- CAS General Management
- CAS Advanced Management
- CAS Finanzen
Wer drei CAS erfolgreich abschliesst und zusätzlich eine Masterthesis verfasst, kann einen Master of Advanced Studies (MAS) FH in der gewählten Fachrichtung erwerben. Das Modell bietet eine schrittweise Weiterbildung: Zuerst steht ein konkretes Führungsthema im Vordergrund, später folgt eine breitere Vertiefung.
Diese Struktur kann besonders für Berufstätige interessant sein. Statt die gesamte Weiterbildung auf einmal zu planen, lassen sich einzelne Abschlüsse zeitlich und fachlich auf die berufliche Entwicklung abstimmen. Ein CAS kann dabei als Standortbestimmung dienen. Erst danach zeigt sich, ob ein DAS oder MAS tatsächlich zum eigenen Ziel passt.
Vor einer verbindlichen Entscheidung sollten Interessierte klären:
- Welche CAS werden aktuell für das gewünschte DAS oder den MAS anerkannt?
- In welcher Reihenfolge müssen die Abschlüsse absolviert werden?
- Wie lange bleiben bereits erworbene ECTS-Punkte anrechenbar?
- Welche Anforderungen gelten für die Masterthesis?
- Entstehen für zusätzliche Abschlüsse weitere Gebühren oder Zulassungsschritte?
Wichtig ist auch die berufliche Funktion des Abschlusses. Ein DAS oder MAS ersetzt keine Berufspraxis und ist nicht automatisch mit einem konsekutiven Masterstudium gleichzusetzen. Für Führungsrollen, interne Entwicklungsschritte und die strukturierte Erweiterung des Weiterbildungsprofils kann die gestufte Qualifikation dennoch einen nachvollziehbaren Mehrwert bieten.
Die konkreten Anrechnungsmöglichkeiten sollten direkt mit der PHW Bern abgestimmt werden. Studienordnungen, Programmbezeichnungen und Anerkennungsregeln können sich ändern. Eine schriftliche Bestätigung verhindert, dass ein geplanter Bildungsweg später an formalen Vorgaben scheitert.
Fazit: Passendes CAS auswählen und Bewerbung für 2026 prüfen
Die passende Wahl hängt vor allem davon ab, wie viel Präsenz, zeitliche Flexibilität und Transfer in den eigenen Betrieb gefragt sind. Prüfe vor der Bewerbung nicht nur Abschluss und Preis, sondern auch Unterrichtsorganisation, Leistungsnachweis und Anschlussmöglichkeiten.
Für den FHNW-Lehrgang ist der Start am 4. September 2026 vorgesehen. Vor einer verbindlichen Anmeldung sollten Interessierte die aktuellen Angaben zu freien Plätzen, Bewerbungsfrist, Unterrichtsdaten und Zulassung direkt bei der Hochschule bestätigen.
Eine kurze Entscheidungsprüfung hilft:
- Passt das Studienformat zu den beruflichen Verpflichtungen?
- Kann der Arbeitgeber die Unterrichtstage und den Lernaufwand unterstützen?
- Ist das eigene Unternehmen bereit, ein Praxisprojekt zu ermöglichen?
- Sind die Gesamtkosten inklusive Arbeitsausfall und Reise realistisch budgetiert?
- Ist der gewünschte Anbieter schriftlich zu Zulassung, Terminen und Leistungsnachweis kontaktiert?
Für die Bewerbung lohnt sich eine präzise Darstellung der eigenen Ausgangslage. Beschreibe nicht nur den bisherigen Lebenslauf, sondern auch das Führungs- oder Entwicklungsthema, das im Studium bearbeitet werden soll. Eine klare Fragestellung zeigt, dass die Weiterbildung einen konkreten Zweck erfüllt.
Wer zwischen FHNW und PHW Bern entscheidet, sollte zudem die gewünschte Lernform priorisieren: Das eine Angebot setzt auf feste Präsenztage, das andere verbindet verschiedene Unterrichtsformate. Diese Differenz ist im Berufsalltag oft wichtiger als ein kleiner Preisunterschied.
Fazit: Der FHNW-CAS ist für Personen interessant, die ein deutschsprachiges Präsenzprogramm in Basel mit Start im September 2026 suchen. Die PHW Bern bietet eine stärker gemischte Lernorganisation und einen Business Case mit Präsentation. Eine belastbare Wahl entsteht nach der Prüfung der aktuellen Ausschreibungen und der eigenen beruflichen Zielsetzung. Praktisch gesagt: Nicht der längste Titel gewinnt, sondern der Lehrgang, dessen Struktur im echten Arbeitsleben funktioniert.
Häufige Fragen zum CAS Unternehmensführung für KMU
Für wen eignet sich ein CAS Unternehmensführung für KMU?
Ein CAS Unternehmensführung für KMU eignet sich insbesondere für Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Projekt- und Produktverantwortliche, Unternehmer:innen in der Nachfolge sowie Personen mit Gründungsabsichten. Besonders profitieren Personen mit erster Führungserfahrung, die ihre strategischen, operativen und unternehmerischen Kompetenzen praxisnah erweitern möchten.
Welche Inhalte werden in den CAS-Angeboten für Unternehmensführung vermittelt?
Die Inhalte umfassen je nach Anbieter unter anderem strategische und operative Unternehmensführung, Geschäftsentwicklung, Finanzierung, Innovation, Personalwesen, Stakeholdermanagement, Verhandlungsführung, Cyber Risk, Due Diligence sowie Risiko- und Cashflow-Management. Die FHNW kombiniert Pflicht- und Wahlpflichtmodule mit einer praxisorientierten Abschlussarbeit. Die PHW Bern behandelt diese Themen im Rahmen von Modulen und schliesst mit einem Business Case inklusive Präsentation ab.
Welche Unterschiede bestehen zwischen dem CAS der FHNW und jenem der PHW Bern?
Der CAS Unternehmensführung KMU der FHNW startet am 4. September 2026, dauert sechs Monate und umfasst 15 Präsenztage in Basel. Die Kosten betragen CHF 7’900. Das CAS Unternehmensführung der PHW Bern dauert ein Semester, umfasst 17,5 Studientage beziehungsweise 140 Lektionen und kombiniert Online-, Hybrid- und Präsenzunterricht. Es kostet CHF 8’900 und startet jeweils im April oder Oktober.
Welche Voraussetzungen gelten für die Zulassung zu einem CAS Unternehmensführung?
Die PHW Bern nennt als reguläre Zugangswege ein abgeschlossenes Fachhochschul- oder Universitätsstudium oder einen Abschluss der höheren Berufsbildung mit relevanter Berufserfahrung und angemessenen wissenschaftlichen Kenntnissen. Eine ausserordentliche Zulassung ist nach individueller Prüfung möglich. Für den FHNW-Lehrgang sind im vorliegenden Programmprofil keine konkreten Zulassungsbedingungen angegeben; diese sollten direkt bei der Hochschule bestätigt werden.
Welche Abschluss- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet ein CAS Unternehmensführung?
Beim FHNW-CAS wird eine praxisorientierte Abschlussarbeit erstellt. Die PHW Bern verlangt einen Business Case mit Präsentation und bietet zudem einen obligatorischen Vorkurs «Refresher Finanzen». Das PHW-CAS kann mit weiteren CAS zu einem DAS kombiniert werden. Drei CAS sowie eine Masterthesis können zu einem Master of Advanced Studies (MAS) FH in der gewählten Fachrichtung führen. Die konkreten Anrechnungsbedingungen sollten vorab beim Anbieter geprüft werden.










